Immobilien Partners

Wie investiert man am besten in Polen? Lernen Sie die Sonderwirtschaftszonen kennen (auf Polnisch: Specjalne Strefy Ekonomiczne).

Möchten Sie erfolgreich in Polen investieren? Die Sonderwirtschaftszonen (SWZ) könnten eine interessante Lösung für Sie sein.

Was ist eine Sonderwirtschaftszone?

Die Sonderwirtschaftszonen sind ausgewiesene Gebiete in Polen, in welchen die Investoren zu attraktiven Bedingungen wirtschaftlich tätig sein können. Es gibt 14 Sonderwirtschaftszonen auf einer Gesamtfläche von 20.000 ha. In jeder der 16 polnischen Woiwodschaften befinden sich Investitionsgrundstücke mindestens einer der Sonderwirtschaftszonen.

Bis ins Jahr 2016 tätigten unter allen ausländischen Investoren deutsche Unternehmen die meisten Investitionen in den Sonderwirtschaftszonen (18,9%), gefolgt von den USA (12,1%), den Niederlanden (10,3 %) und Japan (6,9%).

Vorteile einer Geschäftstätigkeit in einer Sonderwirtschaftszone

Der größte Vorteil der Investition in der SWZ sind Befreiungen von Einkommens- oder Körperschaftsteuern für die Investoren. In einigen Fällen wird auch keine Besteuerung von Immobilien vorgenommen.

Die Höhe der Steuerermäßigungen hängt von Faktoren wie die der Investitionssumme, der Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie der Region ab. Die Steuererleichterungen können 30 bis 50 % der Investitionssumme oder der Lohnkosten ausmachen.

Wie fängt man eine Gewerbetätigkeit in einer Sonderwirtschaftszone an?

Um ein Gewerbe in der Sonderwirtschaftszone betreiben zu dürfen, ist eine Genehmigung notwendig. Diese wird in der Form eines Verwaltungsaktes durch die für die jeweilige Sonderwirtschaftszone zuständige Verwaltungsgesellschaft erlassen.

Für die Erteilung der Genehmigung muss sich der Investor zur Ausübung einer nachhaltigen Investition verpflichten. Dies bedeutet vor allem:

  • Erhaltung der neugeschaffenen Arbeitsplätze,
  • Betreiben des Gewerbes für mindestens fünf Jahre durch große Unternehmen und mindestens drei Jahre durch kleine und mittlere Unternehmen,
  • Erhaltung des Betriebsvermögens, welches durch die Sonderkonditionen gefördert wurde.

Grunstückskauf in einer Sonderwirtschaftszone

Jede neue Investition braucht einen passenden Standort, in welchem die Gewerbetätigkeit angefangen und erfolgreich weitergeführt wird. Zusammen mit der Genehmigung für den Betrieb der Gewerbetätigkeit in der Sonderwirtschaftszone erhält der Investor auch eine Genehmigung für den Erwerb eines Grundstücks.

Diese Grundstücke haben eine für Gewerbetätigkeit notwendige Erschließung (Strom, Abwasserleitungen etc.). Die Rechtsverhältnisse am Grundstück sind normalerweise geregelt, allerdings lohnt sich eine fachkundige Überprüfung vor dem Erwerb.

Zusammenfassung

In den Sonderwirtschaftszonen sind sowohl große Unternehmen wie Opel, Bosch, BASF oder IBM als auch Mittelständler wie – Aspöck Automotive, Hirsch Porozell und HSV Polska GmbH vertreten.

Eine sehr gute Infrastruktur, Steuerermäßigungen und die Möglichkeit des Grundstückskaufs tragen dazu bei, dass das Investieren in den Sonderwirtschaftszonen für Sie interessant sein könnte. Dabei wurde, bereits zum dritten Mal, das Fortbestehen der SWZ bis zum Jahr 2026 verlängert. Bis dahin kommen Sie z.B. in den Genuss von Steuerermäßigungen.

Wir haben Erfahrung in der Umsetzung von Investitionen in den Sonderwirtschaftszonen. Wir begleiten die Investoren während des ganzen Prozesses. Vom Finden eines interessanten Grundstückes in den SWZ, über die Beantragung der Genehmigung, den Grundstückserwerb bis hin zur Aufnahme der Gewerbetätigkeit.

Falls Sie weitere Fragen bezüglich Investitionen in Polen haben, insbesondere der Eröffnung eines Gewerbes in einer Sonderwirtschaftszone, kontaktieren Sie uns!